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19.02.25 – Nachts am Bunker

...In vielen Epochen zu Hause...

Wie den Samstag zuvor herausgefunden, ist der Deckel des Notaustieges Wandfluh noch original und komplett.

Nun war die Herausforderung, diesen auch wieder zu öffnen und dabei im fast 6 Meter hohen Stollen an die mögliche Verriegelung des Deckels zu kommen. Eine normale Leiter würde nie durch den kleinen Eingang vom Bunker in den Aufstieg passen. Da half nur eine Teleskopleiter und so wurde diese subito bestellt. Dank der raschen Verfügbarkeit dieser, konnte das Projekt «Öffnen des Notausstieg-Deckels» bereits am darauffolgenden Mittwochabend in Angriff genommen werden.

Natürlich waren Tobias und Daniel extrem gespannt, denn man konnte vom Boden des Aufstieges nicht erkennen, wie der Deckel verriegelt war. Und, lies dieser sich auch wieder öffnen oder würden die Zeichen der Zeit dies zu verhindern wissen.
Zum Glück reichte die Leiter mir ihren 3.70m (aber nur knapp), um an die Verriegelung zu gelangen. Mit WD40 und einem guten Hammer ruckte Daniel den zwei Verriegelungen auf den Leib. Und bei jedem Schlag auf die Verriegelungen, stand Daniel in einem “Rost-Regen”, den die Unterseite war komlett ver- und durchgerostet.
Doch nach einiger Zeit und etlichen Schlägen konnten die zwei Verriegelungen zurückgezogen werden und Tobias konnte den Deckel, der doch noch ein rechtes Gewicht aufwies, von oben öffnen. Riesig freuten sich die zwei und eifrig wurde diskutiert, wie nun weiter verfahren wird.

So wie es aussieht, wurde nachträglich eine dicke Eisenplatte auf die originale geschweisst, da es so aussieht, als wäre die originale Platte einmal durchgebrochen.
Geplant ist, dass im Aufstieg auch wieder eine Leiter montiert wird. Diese muss aber zuerst gebaut werden und dann an die noch vorhandenen einbetonierten Eisen im Aufstieg angeschweisst werden. Wie wir das aber genau bewerkstelligen wollen, ist uns noch nicht ganz klar.